dezember, again

die jahresendzeitmelancholie hat mich an der gurgel, schon jetzt geht mir eigentlich die kraft aus und das gemüt zerfranst in alle richtungen, dabei dauert der spaß sicher noch zwei, drei wochen.

wenn ich schon morgens melancholisch gestimmt an der uni vorbei ins büro schleiche, ständig im dialog mit irgendeiner inneren romantikinstanz; wenn die bloße anwesenheit von jahrein, jahraus freundlichen straßenzeitungsverkäufern im jonasreindl mir die tränen in die augen treibt; wenn etwas in mir sich wünscht, dass mir wichtige menschen mich so sehen und in meiner großartigen schmerzzerrupftheit wahrnehmen würden; wenn all das so ist und dann noch eine andere innere stimme mir ständig sagt: was jammerst du, privilegiertes gör? andere haben wirklich grund zum klagen.

dann ist dezember.

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