Die Reise

Ich gehe seit langer Zeit regelmäßig mit meinem Sohn N. in die Bücherei. Bisher war er eher an den dort in der Kinderbuchabteilung aufgebauten Plüschtieren und Spielsachen interessiert, während ich Bücher und CDs für ihn ausgesucht habe. Bei unserem letzten Besuch aber hat er plötzlich Bücher und Bücher und noch mehr Bücher angeschleppt, die er gern sofort vor Ort vorgelesen haben wollte. Deshalb möchte ich anfangen, seine Lektüre festzuhalten.

Ein Buch, das wir dieses Mal ausgeborgt haben, ist „Die Reise“ von Aaron Becker aus dem Gerstenberg-Verlag. Die ersten paar Seiten kann man im Internet durchblättern.

Die Bilder sind einfach wunder-, wunderschön. Und weil das Buch ganz ohne Text auskommt, fängt N. auch an, die Geschichte selbst zu erzählen und wartet nicht aufs Vorlesen – für das er ohnehin oft zu ungeduldig ist: Der H. und ich haben schon Routine darin, die wichtigsten Sätze einer Geschichte auf einer Seite aufzuspüren und vorzulesen, bevor eine kleine klebrige Hand schon wieder umblättert.

Mir gefällt auch, dass ein Mädchen Protagonistin ist, ohne dass das groß zum Thema gemacht würde. Auf einer Seite wird sie übrigens eingesperrt, weil sie einen Vogel befreit hat, das war beim ersten Mal ein wenig unheimlich für N., aber es war interessant zu beobachten, wie er damit klarkommt. Ganz große Empfehlung.

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