Fünf Dinge, die Sie …

flickr_@Doug88888_CC BY-NC-SA 2.0Die Arbeit im Verlagswesen bringt es mit sich, dass in unserem Haushalt ständig Bücher herumliegen, die niemand gekauft hat und niemand braucht: Beleg- und Rezensionsexemplare, Bücher von befreundeten Verlagen oder ihren Mitarbeiter*innen. So kam auch »Zeitmanagement. Das Wichtigste ist einfach!« ins Haus. Ich habe reingeblättert, um zu entscheiden, ob sich das kleine Bändchen zur Klolektüre eignet oder in den Offenen Bücherschrank wandert.

Wie soll es sein, das Leben?

Völlig überraschend für mich fing das Buch aber nicht mit Tipps für Terminplanung oder Ablage an,  sondern mit einer Reihe von Fragen, welches Leben man denn eigentlich führen wolle. Weil ich mich derzeit noch immer in einer beruflichen Übergangsphase befinde, habe ich ein paar Minuten dafür verwendet, diese Fragen möglichst spontan zu beantworten. Hier die Ergebnisse:

Fünf Hobbys, die Ihnen Freude bereiten würden

  • Gitarre spielen
  • im Chor singen
  • Romane lesen
  • tanzen
  • weitwandern

Fünf Kurse, die Sie gerne belegen würden

  • Word und Excel für Profis
  • Layout und Typografie – am Computer gestalten
  • Tai Chi
  • Swing tanzen
  • japanische Kalligrafie

Fünf Tätigkeiten, die Sie nie tun würden, die Sie aber insgeheim faszinieren

  • wieder studieren
  • Chirurgie
  • professionell bloggen
  • viele Kinder kriegen
  • Russisch lernen

Fünf Dinge, die Sie früher gern gemacht haben

  • rauchen
  • Theatervorstellungen besuchen
  • Hockey spielen
  • in Redaktionen und Radiosendern arbeiten
  • politisch diskutieren

Fünf Fähigkeiten, die Sie gerne hätten

  • grüner Daumen
  • Reiselust
  • Fremdsprachen sprechen, vor allem Russisch und Türkisch
  • schneller schreiben können
  • mehr von mir zeigen

Da waren und sind einige Überraschungen dabei. Beispielsweise habe ich keine Ahnung, woher Tai Chi und Kalligrafie kommen. Und selbstverständlich ist besonders die Frage nach den Sachen, die man heimlich faszinierend findet, ein kräftiger Anstoß zum Weiterdenken: Wieder studieren will ich beispielsweise wirklich nicht, aber etwas lernen, den Kopf benutzen – das offenbar ja. Vielleicht sind auch die Bereiche Gesundheit und Kinder mögliche Berufsfelder, worauf die Stichworte Chirurgie und Großfamilie hinweisen.

Spielen oder siegen? Keine Frage

Auf der Suche nach einem Sport für mich war Hockey schon sehr nah dran. Das Problem beim Mannschaftssport allerdings: Immer gibt es jemanden, der/die nicht spielen, sondern gewinnen will und das Ganze sehr ernst nimmt. Das ist nichts für mich. Ich hatte Riesenspaß am Rennen, am Stockeinsatz, am Bodycheck, aber beim ersten Turnier war für mich Schluss. Finde ich heute noch schade.

Also, mal sehen, was sich aus dieser und anderen Überlegungen noch alles ergibt. Dieses Jahr, es bleibt spannend.

Bild: Flickr // @Doug88888 // CC BY-NC-SA 2.0

Advertisements